Beschreibung

Die Fassade ist ein gestalteter, oft repräsentativer Teil der sichtbaren Hülle oder Außenhaut eines Gebäudes.

In der Architekturgeschichte bezieht sich der Begriff auf die Hauptansichtsseite oder Schauseite eines Gebäudes. Das war in der Regel die Seite, die dem öffentlichen Stadtraum (Straße, Platz) zugewandt war. Die anderen Seiten der Gebäude waren oft schlichter ausgeführt. Die einzelnen Teile einer Fassade, wie zum Beispiel Fenster oder Blendsäulen, bezeichnet man als Fassadenelemente.

Heute wird der Begriff Fassade auch für weniger repräsentative und aufwändige Gebäudeansichten gebraucht. Er bezeichnet nicht unbedingt eine bestimmte Ansicht, sondern das wesentliche Prinzip der Gebäudehülle. Der Begriff wird häufig als Synonym für die Außenwand verwendet. Es gibt jedoch tendenzielle Unterschiede. Spricht man von der Fassade, so geht es um die Ansicht und das wesentliche Prinzip der Gebäudehülle. Der Begriff wird in der Architektur verwendet, der Fokus liegt oft auf der Ästhetik, die Perspektive ist die des Betrachters. Der Begriff Außenwand dagegen bezeichnet das funktionale Bauteil, das den Außenraum vom Innenraum trennt. Außenwand ist ein eher technischer Begriff und impliziert häufig eine reizärmere Gestaltung.

Nutzen

Der Fassadenanstrich schützt das Gebäude vor der Witterungseinflüssen (Widerstandsfähigkeit gegen Regen, UV-Strahlung, Pilz- oder Algenbefall, usw.) und bei entsprechender Ausführung auch vor Wärmeverlust. Der Anstrich verhindert, dass Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen kann und muss auch so ausgeführt werden, das eine Diffsionsoffenheit besteht, d.h. dass eingedrungene Feuchtigkeit auch nach aussen verdampfen kann.

 

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